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Akkreditierung

MEßMETHODE
 

Das Redoxpotential repräsentiert ein Maß für das Fließgleichgewicht oxidierter zu reduzierter Substanzen im wässrigen Milieu. Es ist ein messbarer Summenparameter, der Informationen über die Elektronenenergie eines Mediums liefert, ohne dass man die Einzelstoffe kennen muss.

Träger dieser Energie sind u.a. die sekundären Pflanzenwirkstoffe wie Vitamin C, die Phenole und die Flavonoide. Im Gegensatz zu Pflanzen, die ein Maximum am Inhaltsstoffen durch eine optimale Adaption an die Umgebung erreichen, benötigt der menschliche Körper energiereiche Verbindung aus Lebensmittel, um Ordnungsstrukturen aufzubauen und chaotische Prozesse im Körper zu minimieren.

Mit der Aufnahme von Lebensmitteln erfolgt über die Verdauung ein schrittweiser Abbau von elektronenreichen Verbindungen (Redoxpotential NADH/H ca. –500 mV) bis zur Bindung an Sauerstoff ( ca. + 750 mV). Je niedriger der Redoxwert ist, desto größer ist die Fähigkeit eines Lebensmittels, Elektronen abzugeben und einen Beitrag zur Deaktivierung von Freien Radikalen zu leisten.
Basis für diese Überlegung sind zahlreiche Messungen, die einen Zusammenhang zwischen niedrigem Redoxpotential und stressfreier Erzeugung von Produkten belegen


 

Neuere Messergebnisse liefern einen Hinweis auf den direkten Zusammenhang zwischen dem Redoxpotential im Boden und dem Redoxpotential in den darauf gewachsenen Produkten.
Alle diese Messungen sind ein Indiz dafür, dass mit Hilfe des Redoxpotentials die Qualität vom Boden bis zum Fertigprodukt verifiziert werden kann.
Ein typisches Beispiel für den Einfluss des Bodens auf die Qualität von Kartoffeln zeigt die Graphik.
Auch eine Optimierung des Bodens wäre mit dieser Messmethode möglich.


 

Kartoffelmessung